Du hast also Schwierigkeiten, bei einem potentiellen Kunden einen Ersttermin zu bekommen?

Weißt Du, warum?

Weil die alle über beide Ohren beschäftigt sind.
Und weil deren to-do-Liste voll ist mit wichtigen Dingen.
Und weil sie in der einen Stunde, die ihnen nach dem täglichen operativen Wahnsinn noch übrig bleibt, ein einziges wichtiges to-do aus dieser Liste erledigen möchten. Zumindest ein einziges.

Und jetzt kommst Du daher und schlägst ihnen vor, dass sie auch diese eine Aufgabe noch bleiben lassen sollen und sich statt dessen eine Stunde mit Dir in ein Meeting setzten.
Ohne zu wissen, was sie am Ende davon haben.
Wird nicht passieren.
Probier’s mal damit:

 

1. Überlege Dir, welche wichtigen to-do’s wohl auf der Liste Deines Kunden stehen. Das ist nicht so schwer. Du kennst doch Deine Kunden. Die meisten davon haben ähnliche Ziele und Probleme. Noch ein wenig Recherche-Hausaufgaben dazu, dann kannst Du viele seiner to-do’s ziemlich gut vorhersagen.

2. 30 Sekunden Aufmerksamkeit zu bekommen, ist nicht schwer. Egal, ob Du anrufst, eine E-Mail schreibst, einen Artikel auf Social Media veröffentlichst oder jemanden auf einem Event oder einer Konferenz ansprichst. Wenn Du in der Eröffnung eines dieser to-do’s des Kunden ansprichst, bekommst Du seine Aufmerksamkeit für ein paar Minuten.

3. Diese Zeit nutzt Du, um zu erklären, warum ein Meeting mit Dir entweder a) ihm mehr bringt als ein to-do seiner Liste zu erledigen. Oder b) dass Du etwas für ihn hast, damit er sich um dieses to-do nie mehr im Leben kümmern muss.

 

So simpel ist das.
Einfach ist das allerdings nicht.
Aber wenn’s einfach wäre, würde es ja jeder tun. Wer brauchte dann schon Dich dazu?

 

Herzlichst,
Dein Alex

 

P.S: Klingt theoretisch gut, aber für Deine Situation praktisch nicht umsetzbar?
Herausforderung angenommen.

Schreib mir hier eine kurze Nachricht (oder auf Twitter, Facebook, LinkedIn oder XING) und wir vereinbaren eine 15-Minuten Session per Skype oder Telefon, in der wir das gemeinsam für Dich durchgehen.